15. Mai 2026 Genehmigung: in Bearbeitung → erledigt Mittel

Litauen und Estland erkennen die RDW-Genehmigung für FSD (überwacht) an

Litauen und Estland wurden nach den Niederlanden die nächsten Länder der Europäischen Union, die die Verfügbarkeit von FSD (überwacht) anerkannten. Beide stützen sich auf die von der Behörde RDW erteilte niederländische Typgenehmigung: Statt eigenständig zu zertifizieren, erkennen sie die bestehende niederländische Genehmigung an, die als Rechtsgrundlage für die Aktivierung des Systems dient.

Litauen wurde nach den Niederlanden das zweite EU-Land, das das System förmlich übernahm; nach den vorliegenden Angaben geschah dies im Mai 2026. Estland folgte: Auch dort akzeptierten die örtlichen Verkehrsbehörden die bestehende niederländische Typgenehmigung, wobei der tatsächliche Rollout an die Halter dieser Anerkennung folgt.

Dieser Mechanismus zeigt, wie das europäische Typgenehmigungssystem funktioniert: Eine in einem EU-Land erteilte Genehmigung kann von anderen Mitgliedstaaten anerkannt werden, sodass sich die geografische Reichweite von FSD (überwacht) ohne vollständige nationale Zertifizierung in jedem Land ausweiten lässt. Deshalb gilt die niederländische Entscheidung als Blaupause für die gesamte Europäische Union.

Für Halter in Litauen und Estland bedeutet dies, dass berechtigte Fahrzeuge (auf der HW4/AI4-Plattform) Zugang zu FSD (überwacht) erhalten, sobald die Software-Aktivierung sie erreicht. Wie in anderen Ländern behält das System seinen Status "überwacht": Es erfordert eine dauerhafte Überwachung durch den Fahrer und ist nicht vollständig autonom.

Quellen

Eine kurze Zusammenfassung auf Basis der Primärquellen unten.

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