22. Mai 2026 Genehmigung: ausstehend → in Bearbeitung Mittel

Deutschland arbeitet an der Anerkennung der RDW-Genehmigung für FSD

Deutschland arbeitet an der Anerkennung der Typgenehmigung, die die niederländische Behörde RDW für Teslas System FSD (Supervised) erteilt hat. Es geht darum, dass das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) die bereits in den Niederlanden durchgeführte technische Bewertung übernimmt, statt eine eigene vollständige Prüfung von Grund auf vorzunehmen.

Rechtsgrundlage ist der europäische Rahmen der gegenseitigen Anerkennung von Typgenehmigungen. Im April 2026 erteilte die RDW eine vorläufige EU-Typgenehmigung für FSD (Supervised); nach der Verordnung (EU) 2018/858 wird eine solche Genehmigung an die Europäische Kommission weitergeleitet und eröffnet anderen Mitgliedstaaten den Weg, sie ohne eigene vollständige technische Prüfung anzuerkennen. Genau dieser Mechanismus erlaubt es dem KBA, schneller zu handeln als bei einer eigenständigen nationalen Zertifizierung.

Deutschland ist Europas größter Automarkt und historisch eine der anspruchsvollsten Jurisdiktionen bei der Zulassung von Fahrzeugtechnik. Zum Zeitpunkt dieses Eintrags waren eine förmliche nationale Entscheidung und ein festgelegtes Ausrollverfahren für Halter öffentlich nicht im Detail geklärt; der Status ist daher als Anerkennungsverfahren zu verstehen, nicht als abgeschlossener landesweiter Start.

Für die Verfügbarkeit von FSD (Supervised) in Deutschland bedeutet dies, dass die zentrale Hürde — die technische Bewertung — durch die Stützung auf die niederländische Genehmigung weitgehend entfällt. Der tatsächliche Zugang für Halter hängt jedoch von den letzten nationalen Schritten und von der praktischen Umsetzung der Anerkennung ab.

Quellen

Eine kurze Zusammenfassung auf Basis der Primärquellen unten.

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